MIKIS TAKEOVER! ENSEMBLE

Mit seinem Takeover-Ensemble konzipiert Miki Kekenj Programme, die den Zeitgeist der musikinteressierten „Generation Pop“ widerspiegeln, dabei aber den klassischen Raum nicht links liegen lassen. Der Begriff „takeover“ impliziert schon das, was drinsteckt. Der Raum soll in Beschlag genommen werden um in ein ungewohntes Terrain verwandelt zu werden. Sowohl für die Ausführenden, als auch für das Publikum. Ein Format, dass einen Ausnahmezustand beschreibt. Den Besucher auf eine Reise mitnimmt. Auf eine Reise in ungewohnte Gefilde. Ohne ihn zu entfremden, aber ihn sehr wohl etwas vom heimischen Hafen zu entfernen.

#feat. Max MUTZKE

„Mutzke tritt ohne Band im herkömmlichen Sinne auf, ohne „richtige Instrumente“ wie er frotzelt, ohne Schlagzeug, Gitarren oder Keyboards also. Nein, heute Abend lässt er sich von MIKIs Takeover! Ensemble begleiten. Ein klassisches Streichquintett, dessen erster Geiger, Mihalj Kekenj Mutzkes sowie einige Coversongs kongenial und fantasievoll arrangiert hat. “ (Berliner Morgenpost)

 

An einem Abend mit MIKIs Takeover Ensemble und Max Mutzke trifft aufeinander, was nicht zusammengehört. Feuer und Wasser, Gefühl und Verstand. Max Mutzke, Deutschlands Soulstimme, begegnet Mikis Takeover! Ensemble. In diesem musikalischen Experiment bringen sie hervor, was beide Seiten aus ihrer Sicherheitszone entfernen wird, sie aber nicht ins Schleudern bringt. Altes und Neues lassen die sechs Musiker in unerhörtem Glanz erstrahlen und interpretieren alle Songs in nie gehörter Weise. Können Sie sich Max Mutzkes Hit „Schwarz auf Weiß“ im avantgardistischen Tangogewand vorstellen? Oder glauben Sie, James Browns „A Man‘s World“ je im Walzertakt gehört zu haben? Ein Cello-Solo im Bach‘schen Stil wird Radioheads „Creep“ in ungeahnte, melancholische Sphären katapultieren. Soulmusik im wörtlichen Sinne – Musik für die Seele.

#feat. JOY DENALANE

„Ihre klare und unverwechselbare Stimme wird durch die geschmackvollen, oft geradezu schwelgerischen oder auch pfiffigen Arrangements von Mihalj Kekenj wie in Samt gebettet. Die Kombination von einer sehr kontrolliert geführten Soul-Stimme mit einem Kammermusikensemble funktioniert perfekt.“ (Kreiszeitung)

 

Joy Denalane, die Botschafterin des deutschen Soul – In MIKI Kekenjs Arrangements nur für Gesang und Kammerensemble lassen die Musiker Denalanes Musik in ungewohntem, klassischem Glanz erstrahlen. Wo sonst Schlagzeug und E-Bass den Ton angeben, übernehme Klavier, Klarinette und Violoncello. Gar nicht „groovy“ und „soulig“ und dennoch rhythmisch mitreißend und seelenvoll. So finden die beiden scheinbaren Gegenpole auf der Bühne in größter Harmonie zusammen und sprengen die Grenzen zwischen Klassik und Soul.

#feat. CURSE

Mit diesen Musikern verschmelzen augenscheinlich unterschiedlichste Welten miteinander: Curse und MIKIs Takeover Ensemble. Musikalische Farben verbinden sich zu neuen, signalhaften Tönen. Formen verlieren ihre gewohnten Umrisse, um gleich danach wieder zu veränderter Gestalt zu finden. Man könnte meinen sich in akustischen Welten eines Dalí zu befinden. Doch am Ende steht doch das Wort. Genauer gesagt: der Rap! In nie gehörter Weise transportieren die Musiker Curses Werke in Gefilde, die den Zuhörer ganz tief eintauchen lassen sollen. Die emotionale Stärke der klassischen Musiksprache vereint mit der Durchschlagskraft der Popkultur. Ein Gewinn für beide Seiten.

#feat. Max Herre

(c) Christian Amouzou Creative

„Vom Loslassen und Festhalten, von Sehnsucht, Liebe und Heimatlosigkeit: Nachdenklich, entspannend und äußerst gelungen beschloss das Mosel Musikfestival sein Corona Ersatzprogramm in Trier. „ (Trierischer Volksfreund) 

„…sein Herz hängt an Deutschland. Dem Deutschland Rilkes, Manns und Schuberts…“, so beschreibt Max Herre es in seinem Lied „Berlin-Tel Aviv“. Und es muss schon etwas dran sein, wenn Deutschlands Ausnahmemusiker und -texter den Komponisten Franz Schubert in die erste Reihe stellt. Diese Respektbekundung nehmen sich MIKI Kekenj und sein Takeover! Ensemble als Anlass, um Max Herre in bewährter Takeover!-Manier in die Klassik zu entführen. Mit ausschließlich klassischen Instrumenten nehmen sie sich seiner Musik an, erdenken Vieles neu und suchen nach der perfekten Symbiose aus Songwriting, Rap und klassischem Ensemblespiel. Ob sie gemeinsam auch bei Schubert fündig werden? Man darf gespannt sein…

 

#feat. MARC ROMBOY

„Bach ist auch Techno“, sagt Marc Romboy auf der Bühne des kleinen Saals in der berühmten Hamburger Elbphilharmonie. Es ist ein Crossover-Experiment, das an diesem Abend erstmals aufgeführt wird. Und am Ende des Konzerts ist klar: Es ist ein Erfolg. (Rheinische Post)

Am liebsten produziert Marc Romboy analog und versucht scheinbar Konträres miteinander zu verbinden. Ob das Kreieren technoider Beats im Planetarium zu visuellen Weltallreisen oder das Live-Mixing mit Orchester und seinen Synthesizern im Konzert. Romboy erschafft Berührungspunkte zweier unterschiedlicher Musikgenres. Romboy ist Produzent, DJ und Klangforscher in der elektronischen Beatlandschaft und präsentiert seine Ergebnisse mittlerweile nicht mehr nur auf dem Dancefloor, sondern auch in großen Konzertsälen. Einer der führenden internationalen Vertreter der grenzübergreifenden Klassikszene ist der Geiger, Komponist & Arrangeur MIKI alias Mihalj Kekenj. Zusammen mit Marc Romboy und ihrem Programm für Kammerensemble und Electronica verbinden sie Werke von Romboy und Johann Sebastian Bach und schaffen damit eine Annäherung musikalischer Welten.

#feat. ALOE BLACC