Opera Paradiso entstand aus dem Wunsch heraus, Oper und klassische Musik aus ihren festen Formen zu lösen und sie wieder als das erlebbar zu machen, was sie ursprünglich war: unmittelbarer Ausdruck von Emotion, Drama und Menschlichkeit.
Die Idee entwickelte sich aus langjähriger Bühnen- und Konzerterfahrung. Aus der Beobachtung, dass klassische Musik oft zwischen Tradition und Erwartung gefangen bleibt – und gleichzeitig aus dem tiefen Respekt vor genau dieser Tradition. Opera Paradiso versteht sich nicht als Bruch, sondern als Weiterführung: klassisches Repertoire, neu gedacht, szenisch verdichtet und in einen zeitgenössischen Kontext gesetzt.
Im Zentrum steht dabei immer der Mensch – auf der Bühne wie im Publikum. Stimme, Musik und Raum treten in einen direkten Dialog. Oper wird nicht erklärt, sondern erlebt. Große Werke werden nicht inszeniert, um zu beeindrucken, sondern um zu berühren.
Opera Paradiso verbindet klassische Oper, musikalisches Erzählen und moderne Ausdrucksformen zu einem Konzertformat, das Nähe zulässt, ohne an Tiefe zu verlieren. Jedes Programm entsteht aus einer klaren künstlerischen Haltung und wird bewusst auf Raum, Anlass und Publikum abgestimmt.
So ist Opera Paradiso kein festes Schema, sondern ein lebendiges Konzept – getragen von der Überzeugung, dass klassische Musik dann am stärksten wirkt, wenn sie ehrlich, präsent und unmittelbar bleibt.
Besetzung:
Martin Fuchs, Klarinette
Kevin Conners, Tenor & Moderation
Susanne Gargerle, Violine
Konstantin Ischenko, Akkordeon
Thomas Jauch, Kontrabass